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Käsesorte aus Frankreich
Käsesorte aus Frankreich

Käsesorte Morbier – Frankreich

Der Käse Morbier aus Frankreich

Quelle: Wikipedia

Morbier ist ein französischer Käse aus Kuhmilch. Der halbfeste Schnittkäse mit mindestens 45 % Fett in der Trockenmasse ist AOC-geschützt und wird nur in der Region Franche-Comté hergestellt. Der Käse ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt, erhielt jedoch erst im Jahr 2000 den AOC-Schutz.

Der aufgeschnittene Käse ist sofort an einem Streifen aus Pflanzenasche zu erkennen, der sich waagrecht durch den Käse zieht.

Die Entstehung dieses Streifens hängt mit der Art der ursprünglichen Herstellung des Käses vor mehr als 200 Jahren zusammen. Damals konnten einsam gelegene Höfe in den Wintermonaten die Milch ihrer Kühe nicht ins nächste Dorf bringen. Da die Milch einer kleineren Herde nicht zum Käsen eines großen Comté-Rades reichte, stellten die Bauern in dieser Jahreszeit einen kleineren Käse her. Hierzu mischten sie die Milch vom morgendlichen Melkgang mit der des Abends. Damit sich auf dem frischen Bruch keine Kruste bildete und um ihn gegen Austrocknung und Verkeimung zu schützen, wurde die Käsemasse morgens mit Holzasche bestreut. Am Abend wurde dann die Milch des zweiten Melkgangs auf die bereits vorhandene Käsemasse gegeben und der Bruch gepresst. So wuchs der Käse Schicht um Schicht.

Heute wird der Morbier meist industriell hergestellt und schmeckt eher mild, die Schicht aus Pflanzenasche ist in diesem Fall reine Verzierung. Morbier wird aber auch noch in kleinen Mengen handwerklich aus Rohmilch, zum Teil aus Milch aus biologischer Landwirtschaft erzeugt, diese Varianten sind meist würziger.

Die Herstellung von Morbier Käse

Die Rohmilch (von Kühen der Rassen Montbéliarde oder Simmental française) wird dickgelegt, die Gallerte geschnitten und der Bruch gepresst, zwischen zwei Lagen wird eine Schicht Asche eingestreut. Der Käse reift neun bis zehn Wochen (mindestens 45 Tage); als optimaler Genusszeitraum gelten die Monate April bis Oktober, aber auch frühere oder spätere Morbiers können sehr gut sein[1].

Die radförmigen Käselaibe mit einem Gewicht von fünf bis acht Kilogramm (30–40 cm Durchmesser bei einer Höhe von 5–8 cm) haben einen geschmeidigen, schnittfesten, speckigen Teig von elfenbeinfarbig bis goldgelber Farbe mit einer typischen blauschwarzen Ascheader in der Mittelebene der Torte. Die Rinde ist dünn und elastisch und geht von hellgrau bis in ein orangefarbenes Beige. Aroma und Geschmack des Käses sind je nach Reifezustand mild und feinwürzig über leicht fruchtig bis kräftig cremig-aromatisch.

Über Stephan

Stephan ist der Initiator und kreative Kopf vom Alpen Sepp. Das grosse Talent von Stephan ist die Kommunikation, Zielstrebigkeit und Hilfe bei der Umsetzung von Kooperationen wie dem Alpen Sepp mit der Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei.

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